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Firmenphilosophie

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Seit ich mich erinnern kann bin ich mit Katzen, Hamstern, Vögel, Kühen, Schweine, Hasen, Mäusen, Eichhörnchen, Fischen, Hunden und anderes Krabbelgetier aufgewachsen.

 

Wenn man auf dem Lande aufwächst, dann ist das eben so!

 

Unsere Kuh hieß „Alte“, sie gab uns Milch und zog den Karren, mit dem meine Großmutter das Holz aus dem Wäldle holte. Die „Alte“ war ein Familienmitglied für uns Alle.

 

Unsere Sau, die hatte keinen Namen, war oft mein Kindermädchen, wenn meine Mutter Wäsche im Keller gewaschen hat in einem großen Kessel. Man stellte mich dann zu ihr in den Stall und am Abend waren es zwei, so hab ich gestunken. Ich hatte viel Spaß mit ihr. Wir schliefen zusammen im Stroh und ich konnte mit ihr alles machen.

 

Ich rettete kranke Tiere und mein Vater half mir dabei sie gesund zu pflegen. Da ich ständig durch die Wälder streifte, brachte ich immer wieder sehr junge, verletzte Eichhörnchen mit, die man dann nicht mehr auswildern konnte, da sie nach der Genesung handzahm waren. Sie hatten eine sehr große und schöne Wohnung auf dem Balkon. Richtig naturgetreu.

 

Unser Hund „Asta“ – ein Irischer Setter – war wie eine zweite Mutter. Asta saß immer neben meinem Körbchen oder beim Einkaufen neben dem Kinderwagen und keiner traute sich mich anzusehen, denn da wurde Asta knurrig. Oft schlief ich bei Asta ein und sie legte die Pfote um mich. Leider wurde Asta vergiftet, ein schwerer Verlust für uns alle.

 

Katzen hatten wir eine ganze Mannschaft, die in der Scheune ein wirklich schönes Leben hatten. Sie hatten den Beruf „Mäusefänger“ und wurden gut bezahlt. Sie liebte ich am meisten von all unseren Tieren und meine zweite Wohnung war die Scheune.

 

Ach ja, Mäuse! Ich liebe Mäuse.

Wir hatten einen großen Garten als Selbstversorger und der musste immer wieder umgegraben werden. Mein Vater hatte dazu so ein elektrisches Gerät, dass den Boden aufriss und auch die Mäusenester. Da lagen sie dann nun, die kleinen nackten Mäusebabies. Mein Vater wollte sie entsorgen, aber ich war schneller, packte sie in Blätter und trug sie weit weg.

Ja, was soll ich sagen? In dem Jahr hatten wir eine Mäuseplage und mein Vater war nicht begeistert. Ich freute mich über jede Maus!

 

So verging eine wunderschöne Kindheit mit vielen Tieren, die meine Freunde waren.

 

Als ich dann erwachsen war und meine eigene Wohnung hatte fanden mich schon die ersten Katzen. Ich habe keine einzige Katze gekauft, sie standen meist vor meiner Terrassentüre oder ich fand sie irgendwo. Meist waren sie krank, beim Umzug vergessen oder entsorgt am Bahndamm. 

 

Mein Herzenskater war „Lucky“. War, weil er schon lange im Anderland nun Mäuse fängt.

Ich fand ihn in einem Kellerschacht, winzig klein und schreiend wie ein Großer. Als ich das Gitter anhob und ihn herausholen wollte schmiegte er sich gleich in meine Hand. Er war angekommen und ich verlor sofort mein Herz an den kleinen Mann.

 

Lucky wurde ein großer Katermann und ein absoluter Freigänger, der immer zur selben Zeit nach hause kam. Er brachte mir Geschenke mit – Mäuse, Schlangen, Echsen und sogar auch einmal ein Feldkaninchen, welches größer war, als er selbst. Es waren seine Geschenke an mich.

 

Mein Schatz wurde immer ruhiger, wollte nicht mehr hinaus und schlief sehr viel. Der Tierarzt schaute ernst und die niederschmetternde Diagnose: CNI – Nierenversagen.

 

Damals war man mit dieser Diagnose ziemlich alleine und der Tierarzt gab mir zum Abschied noch eine Packung Trockenfutter mit auf den Weg. Die Krankheit war schon fortgeschritten.

Ich stellte ihn sofort auf rohes Fleisch um, gab ihm Infusionen und Homöopathie, welche für ihn zusammengestellt wurde. Mit dieser Behandlung hatten wir noch viele schöne und intensive Monate zusammen und ich begleitete ihn dann ins Anderland.

 

Nach der Zeit der Trauer wollte ich anderen helfen, die das selbe Schicksal hatten und ich gründete das Lucky-Land. Sein Land, er als Namensgeber. Das hat ihm gefallen, ich sah ihn grinsen.

 

Es sollte ein Hobby bleiben, aber Lucky sah dies anders und so wurden die Produkte immer mehr in seinem Land und auch die Zahl der Mails, die hereinkamen und die Versorger um Hilfe baten.

 

Besonders beliebt sind die Spielsachen im Lucky-Land-Shop, die in liebevoller Handarbeit von mir hergestellt werden. Natürlich müssen sie meine Vortester gut finden.

Ich habe eine besondere Mischung, die natürlich geheim ist und der fast keine Katze widerstehen kann. Sie ist aus biologischen Zutaten und speziell für Katzen.

 

Ich bin ein Mensch, der sehr gerne hilft, der sich unheimlich freuen kann, wenn es einem Tier wieder besser oder sogar gut geht. Dann weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe.

 

Auf vielfachen Wunsch habe ich nun den Lucky-Land-Shop eröffnet, denn nicht jeder braucht eine Beratung und möchte nur schnell etwas in den Warenkorb packen und zur Kasse rennen.

--------   Ich denke an die Umwelt und aus diesem Grunde gibt es im Lucky-Land-Shop nicht alles in Dosen. Das mag hübsch aussehen und im Moment praktisch sein, aber was macht man mit so vielen Dosen? Man wirft sie irgendwann mal weg, es kommt ja wieder eine Neue. Und dies sehe ich anders.

Einmal Vitaminschutzdosen kaufen und immer wieder verwenden ist vernünftig, zumal die Dosen sehr lange halten und es entsteht kein Abfall immer und immer wieder. Wir alle müssen an die Umwelt denken, fangen wir doch hier an!

 

Ich unterstütze den Tierschutz und Tierheime (hohe Rabatte bei Spielsachen), kümmere mich um Wildkatzen, helfe Versorgern ihre Katzen artgerecht zu ernähren oder zeige ihnen, wie man eine Katze füttert, die nicht futtern mag.

 

Ich habe sehr engen Kontakt zu den Versorgern meiner kleinen Kunden.

Ich mag wenn man mir Bilder schickt, ich mag es, wenn ich weiß, wie sie heißen. Viele schöne, aber auch traurige Geschichten kommen bei mir an und mein Herz wird immer ganz weit, wenn ich sie lese.

Ich mag es, wenn die hübschen Tiere im Lucky-Land-Shop zu sehen sind, natürlich nur, wenn ihr es gestattet.

 

Aus einem Beruf wurde eine Berufung.

Helfen ist mein Leben.

 

Euch alles Liebe und eine gute Zeit.

Sonja